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Die Leselust entdecken

At work Nr. 27:

Lesefrust statt Leselust? Eher das Letztere. Denn in ihrer Freizeit lesen Jugendliche immer und überall, in gedruckten oder digitalen Medien: vom Chat über soziale Netzwerke bis hin zu Dark-Fantasy-Romanen. Und viele Texte sind sogar in englischer Sprache. Etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen liest sogar mehrmals in der Woche ein Buch, die andere Hälfte nie – ein Grund zum Lesepessimismus? Wir meinen nicht und rufen Sie in dieser Ausgabe unseres Magazins At work auf, den Wert von reading for pleasure für das Sprachenlernen wiederzuentdecken.

Kinder kennen und mögen stories; schließlich motiviert das Erzählen von Geschichten sogar zum Lesen, so Annika Kolb. Meaningful müssen die Texte für ihre Leser sein, dann dürfen sie auch challenging sein, betont Andreas Müller-Hartmann. Ivo Steininger zeigt, dass die Forschung nach den funktionalen Sprachkompetenzen nun auch Modelle für literarische Kompetenz in den Blick nimmt. Roswitha Henseler und Daniela Byvank meinen, dass graphic novels auch pubertierende reluctant readers begeistern. Und für Ingrid Stritzelbergers Schüler ist in ihren book clubs die Arbeit mit Literatur keineswegs langweilig.

Literatur birgt ein großes Potenzial für die sprachliche und persönliche Entwicklung. Doch herrscht oft die Befürchtung vor, dass altersangemessene authentische englische Texte sprachlich zu anspruchsvoll sein könnten. Wie also lassen sich literarische Texte in den Unterricht integrieren? Auch wenn Schüler Schwierigkeiten haben, Wörter zu lesen oder Texte zu verstehen (Dyslexia). In diesem Kontext zeigt David Gerlach Englischlehrkräften Methoden auf, die Lernenden helfen, ihren Lesefluss zu verbessern und dabei ihre Leselust zu entdecken.

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Inhalt von At work 27 „A Good Read(er)“

Im Fokus

Literatur im Englischunterricht (von Dr. Annika Kolb und Dr. Andreas Müller-Hartmann)

Zum Forschungsstand

Leseverstehen und fremdsprachlicher Literaturunterricht: (von Dr. Ivo Steininger)

Graphic Novels

Books Aren’t Villains (von Daniela Byvank und Roswitha Henseler)

Dyslexia

Dyslexia and Learning English (von Dr. David Gerlach)

TEA

Englischthemen unter der Lupe (TEA-Redaktion)

Book Clubs

„Toll, dass ich das allein geschafft habe!“ (Interview mit Ingrid Stritzelberger)


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02.11.2017 14:11 Uhr
Schulbuchzentrum Frankfurt
Zeil 65 / Eingang Konstablerwache
60313 Frankfurt/Main

Besser Lesen: Lesetraining für „struggling readers" in heterogenen Lerngruppen

In diesem Workshop werden verschiedene Wege der  expliziten Vermittlung von einzelnen Lese- und Denkschritten gezeigt und ausprobiert, die ein guter Leser während des Leseprozesses vollzieht. Durch das „Sichtbarmachen" der unsichtbaren Denkprozesse beim Lesen bieten wir in den Trainingsheften Besser lesen 1 bis 3 neben grafisch vorstrukturierten Texten vielfältige Tipps, Strategien und grafische Hilfen, wie man jene Schüler unterstützen kann, die große Schwierigkeiten beim sinnentnehmenden Lesen in der Fremdsprache haben.  
Das Material kann als Differenzierungsangebot im Regelunterricht verwendet werden, aber auch als Lernangebot für freies oder angeleitetes Lernen außerhalb des  Fachunterrichts.

Das Heft kann Lehrwerk begleitend und auch unabhängig vom Lehrwerk zur Förderung von Lesekompetenz genutzt werden. Die 10 Tipps und die grafischen Hilfen funktionieren auch in anderen Fächern in der Leseförderung.


Die Referentin: Sanja Wagner, Oberstudienrätin an der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt, Lehrerfortbildnerin und Beraterin für Unterrichtsentwicklung im Staatlichen Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt

Anreise und Parken:
ÖPNV Bus, Straßenbahn, U- und S-Bahn bis Haltestelle Konstablerwache 
City-Parkhäuser: Am Gericht, Konstablerwache, Karstadt  

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