Das Phänomen der Globalisierung

„Globalization versus Belonging“ ist ein hochaktueller Themenkomplex, und auch für den Schulunterricht überaus relevant. Daher ist zum Aspekt Globalisierung in der Westermann-Zeitschrift „Praxis Englisch“ (5/2017) ein eigenes Themenheft mit Anregungen und Unterrichtsmaterialien erschienen.

Das Phänomen der Globalisierung, von der Wirtschaft im Hinblick auf weiteres Wachstum und die Öffnung neuer Märkte gepriesen, wird von vielen Menschen als Bedrohung ihrer heimatlichen und regionalen respektive nationalen Identität empfunden und gefürchtet. Doch ist diese Angst gerechtfertigt? In diesem Kontext bringt der Begriff „global village“ die Spannweite und die Widersprüchlichkeit dieser Aspekte metaphorisch auf den Punkt.

#Globalization versus #Belonging? Building bridges mit #PraxisEnglisch.

Let’s build bridges, not walls

Die Materialien, die das Themenheft für den Englischunterricht der Sekundarstufe I und II anbietet, erweitern auf der einen Seite den Horizont der Lernenden durch Informationen und Fakten, bemühen sich auf der anderen Seite aber auch um Verständnis für Problemlagen und motivieren zu aktiver Partizipation. Was ist „gentrification“, was sind „gated communities“? Gibt es Möglichkeiten, der nicht nur im Wohnsektor stetig wachsenden Kluft zwischen Reich und Arm Einhalt zu gebieten? Sind es eher die sichtbaren Mauern, die ein- wie ausgrenzen, oder aber sind es doch mehr noch die Mauern in unseren Köpfen, die als nachhaltige Barrieren die Andere ausblenden oder gar diskriminieren? „Let’s build bridges, not walls“ heißt deshalb eine der angebotenen Unterrichtseinheiten.

Eine andere, die unmittelbar auf den Umgang der Schule mit geflüchteten Jugendlichen zielt, präsentiert Interviews mit „Young refugees in Germany“ und problematisiert das Leben zwischen zwei Identitäten. Weltweit grenzüberschreitend arbeiten die Ärzte ohne Grenzen, „Doctors without Borders“ – ein Beitrag, der zur intensiven Auseinandersetzung mit den Schwierigkeiten und Chancen der Non-Governmental Organizations, der sogenannten NGOs, auffordert.


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