DESI – eine Goldgrube für best practice

Der Englischunterricht und die deutschen Schulen:

Dr. Christa Lohmann fasst die wichtigsten Ergebnisse aus der DESI-Studie (Deutsch Englisch Schülerleistungen International) zusammen. Sie führt aus, was sie für den Englischunterricht an deutschen Schulen bedeuten.

Um es vorweg zu sagen: Selten hat es in Deutschland empirische Schulstudien und Leistungstests mit so vielen verwertbaren Erkenntnissen und in der Praxis umsetzbaren Befunden gegeben, wie sie mit der DESI-Studie vorliegen. Sie ist eine wahre Goldgrube für die Englischdidaktik, die Unterrichtsforschung und die Lehrkräfte. Auch wenn es bislang nur wenige Fachleute und Insider gemerkt haben (sollten), kann sie maßgeblich dazu beitragen, dass es wieder eine intensive Diskussion zum kommunikativen Englischunterricht, seinen Zielen, Inhalten und Methoden geben wird.

1. Was ist DESI?

Das Projekt Deutsch Englisch Schülerleistungen International1, eine Studie im Auftrag der KMK der Länder in der BRD vom März 2006, sollte die Erkenntnisse der groß angelegten internationalen Studien TIMSS und PISA um nationale Untersuchungen in den Fächern Deutsch und moderne Fremdsprachen ergänzen.

Die Studie hat die sprachlichen Leistungen und die Unterrichtswirklichkeit in den beiden genannten Fächern von ca. 11.000 Schülerinnen und Schülern aus 9. Klassen aller Schularten untersucht (Hauptschulen, Realschulen Integrierte Gesamtschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen und Gymnasien).

Es wurden im Englischen – und nur das Englische soll hier eine Rolle spielen – die Kompetenzbereiche Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben, Textrekonstruktion, Sprachbewusstheit oder Soziopragmatik […], Sprachbewusstheit oder Grammatik […] und interkulturelle Kompetenz untersucht…

Lesen Sie hier weiter: Zusammenfassung und Interpretation der wichtigsten Ergebnisse von Dr. Christa Lohmann (pdf, 108 kb)


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