Englisch für alle

At work Nr. 21:

In dieser Ausgabe widmen wir uns einem speziellen Thema: der Inklusion. Denn mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland zu einem inclusive education system bekannt – ein Schritt, der die Gleichberechtigung und Menschenrechte aller Schüler stärken soll. Die damit verbundene Abkehr von einem segregativen Bildungssystem hin zum gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne Förderbedarf findet im Prinzip breite Zustimmung.

Andererseits stellt diese Entwicklung für nahezu sämtliche Schulen eine Herausforderung dar, die mit vielen Unsicherheiten verbunden ist und deshalb zahlreiche Fragen aufwirft: Wie lassen sich Schüler mit besonderen Bedürfnissen oder Beeinträchtigungen einbeziehen? Wie kann man der höheren Heterogenität gerecht werden? Wie lassen sich Kinder in Gruppen individuell fördern? Was bedeutet Inklusion für den Fremdsprachenunterricht?

Für diese Ausgabe haben wir mit vielen Lehrkräften gesprochen, die mit dem Thema Inklusion bereits Erfahrungen gesammelt haben. Ihre Beiträge geben Anregungen für den Unterricht, machen Mut und zeigen, wie erfolgreich gemeinsames Lernen sein kann, gehen aber genauso auf die Schwierigkeiten ein. Mit kooperativen Arbeitsphasen und individueller Unterstützung können Lehrer unterschiedlichen Lerngeschwindigkeiten gerecht werden. Differenzierende, lebensnahe Aufgaben regen zum eigenständigen Lernen an – ein Fokus, den wir mit unseren Lehrwerken bereits verfolgen.

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Inhalt von At work 21 „Englisch für alle“

Im Fokus

Englisch für alle: Wie Schüler individuell gefördert werden (von Prof. Dr. Andreas Rohde, Kim Schick und Anja von Hebel)

Praxis

Inklusion – die Freude an Heterogenität (von Stefanie Phlippen)

„Wir sind ein Team“ (Interview mit Sabine Voss)

Inklusion im Englischunterricht – geht das überhaupt? (von Uta Körby)

Fortbildung

Herausforderung Inklusion (von Otfried Börner)

Culture Capsules

Inclusion – a solution to a challenging class (von Matt Emery)

Hintergrund

Inklusion in Deutschland – ein Überblick (von Bettina Hammersen)

Trends

„Es heißt differently abled statt handicapped“ (Interview mit Gayle Tufts)


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