Geld im Englischunterricht

Literaturtipp: 

Das Dezember-Heft der Zeitschrift Praxis Englisch setzt sich mit dem Thema „Money“ auseinander. Ein Unterrichtsvorschlag setzt Recherchen zu money idioms wie „Money doesn’t grow on trees“ ein, in einem anderen wird die Frage gestellt „How much is enough?“, und ein weiterer problematisiert in einem Vergleich von „Child work versus Child labour“ becoming richer from the exploitation of children. In einem 9. Jahrgang können sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken machen über „Raising money for a good cause“.

Die folgenden Abschnitte sind kleine Kostproben aus einem der beiden Grundsatzartikel „Public good or private wealth“ – „Die 62 reichsten Menschen der Erde besitzen laut einer Studie der Hilfsorganisation Oxfam [internationale NGO-Organisation] mittlerweile genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung.“ In Deutschland sind es 45 Reiche, die so viel Vermögen haben wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. … Das Grundgesetz kann uns daran erinnern, dass Eigentum verpflichtet und dass sein Gebrauch auch dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll.

“Money can’t buy happiness, but it’s sometimes better to cry in a Mercedes”Vor über 10 Jahren startete in Deutschland die Diskussion, ob Glück nicht neben Mathematik und Deutsch ein Unterrichtsfach sein könnte. Nachdem es 2007 in einer einzelnen Schule eingeführt wurde, erobert das Fach inzwischen immer mehr Schulen. Jenseits von Geld und materiellen Werten rückt es die Faktoren einer gelingenden Lebensgestaltung … in den Mittelpunkt des Lerninteresses. Die Frage, ob Geld glücklich macht, beschäftigt nicht nur Jugendliche im Hinblick auf Sinn und Ziel ihres Lebens oder Menschen im Alltagsleben. Es ist auch Inhalt wissenschaftlicher Studien, die fragen, wie wichtig Geld für das subjektiv empfundene Glück ist. Harvard-Forscher haben sich deshalb mit dem Langzeitglück beschäftigt und herausgefunden, dass der für das Glücksempfinden wichtigste Faktor in den sozialen Beziehungen liegt. Ähnlich hatten auch [die] Schülerinnen und Schüler auf [einer] Kölner Festival-Veranstaltung argumentiert.

“Money is something we all need. Earn it in an honest way and spend it in a good way” – Eine gute Art, das Geld auszugeben, wäre im Interesse der Menschheit, es in den Klimaschutz zu investieren – eingedenk der Worte der Cree Indian Prophecy: “Only when the last tree has been cut down, the last fish been caught, and the last stream poisoned, will we realize we cannot eat money.”

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