Konrad Schröder

Prof. Dr. Konrad Schröder (Augsburg)

ist emeritierter Professor für Didaktik des Englischen an der Universität Augsburg. Professor Schröder war Konsorte des DESI-Projektes der Kultusministerkonferenz, er ist als Mitglied des Beraterteams des IQB Berlin Mitverfasser der Abiturstandards von 2012 für Englisch und Französisch, hat an einer Reihe europäischer Projekte mitgearbeitet und war beratend für mehrere Kultusministerien tätig.

Konrad Schröder: #Englischunterricht als 'gateway to other #languages'.

Von 1973 bis 1992 hat er die Diesterweg-Zeitschrift „Die Neueren Sprachen“ mitherausgegeben und danach als Bundesvorsitzender des Fachverbandes Moderne Fremdsprachne (FMF, 1992-2006) die Zeitschrift „Neusprachliche Mitteilungen“. Derzeit ist er Mitherausgeber der als Jahrbuch wiedererstandenen Zeitschrift „Die Neueren Sprachen“ sowie im Redaktionsteam der Westermann-Zeitschrift „Praxis Englisch“.

Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung des Fremdsprachenunterrichts in Deutschland und der EU, unter anderem als Mitbegründer des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen und als Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „Gesamtverbandes Moderne Fremdsprachen GMF“ und des Verbandes „Englisch und Mehrsprachigkeit E&M“.

Guter Englischunterricht ist für Prof. Dr. Konrad Schröder …

… ein Englischunterricht, der die Lernenden nicht zu Marionetten macht, ihren Intellekt schult, sie zum Umgang mit fremden Sprachen und Kulturen motiviert, sie zum Erwerb einer adäquaten kommunikativen Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Englischen führt und dabei als gateway to other languages funktioniert, auch in lebensbegleitender Perspektive.

Ausgewählte Themen
  • Geschichte des Fremdsprachenerwerbs in Europa und der fremdsprachlichen Schulfächer
  • Fremdsprachenpolitik
  • Fremdsprachendidaktik in den Sekundarstufen I und II
  • Leistungserhebung und Leistungsmessung
  • Lehrplan- und Lehrwerkanalyse und –kritik
Ausgewählte Publikationen
  • Schriftenverzeichnis 1964-2009 unter „Konrad Schröder Schriftenverzeichnis“ im Internet abrufbar (rund 350 Einträge)

Aus jüngerer Zeit u.a.:

  • Beiträge zu den Zeitschriften „Die Neueren Sprachen Jahrbuch“ und „Praxis Englisch“
  • als Monographie (gemeinsam mit Helmut Glück und Mark Häberlein): Mehrsprachigkeit in der Frühen Neuzeit. Wiesbaden: Harrassowitz 2013. 583 Seiten