Konrad Schröder fordert bessere Qualifizierung für Grundschullehrer

The English Academy in der Presse:

Wenige Jahre nach der Einführung des Fachs Englisch an deutschen Grundschulen belegen erste wissenschaftliche Studien den Nutzen der fremdsprachlichen Früherziehung. Dennoch gibt es auch Kritik am Fremdsprachenunterricht für Grundschüler – der Spiegel befragte zu diesem Thema TEA-Mitglied Prof. Dr. Konrad Schröder.

Der Englischunterricht in Grundschulen sei durchaus sinnvoll, erläutert Schröder auf Spiegel Online. Seine Umsetzung weise jedoch Mängel auf. Zur Ausbildung der Grundschullehrer gibt Schröder zu bedenken: „Die Qualifizierung reicht noch bei weitem nicht aus – weder für die Selbstachtung der Lehrer noch für die adäquate Ausbildung der Kinder.“ (Quelle: Spiegel Online, 21. Januar 2009) Während Englischlehrer an Gymnasien ihr Fach mehrere Jahre lang studieren, qualifizieren sich Grundschullehrer manchmal nur durch mehrtägige Seminare.

Eine gute Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sei der bilinguale Unterricht, so Schröder, der selbst als Berater für ein Diesterweg-Lehrwerk tätig ist. Darüber hinaus helfen themenorientierte und mit differenzierenden Aufgaben versehene Lehrwerke, unterschiedliches Vorwissen der Schüler angemessen zu berücksichtigen.


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